Familiencoaching

Wenn Essen zum Stressthema wird –
Für dich und dein Kind

Bei neurodivergenten Kindern ist Essen oft kein „einfaches Thema“. Gemeinsam finden wir einen Weg, der im Alltag funktioniert – ohne Druck.

Vielleicht kennst du das:

  • Dein Kind isst nur wenige Lebensmittel
  • Mahlzeiten sind angespannt oder enden im Streit
  • Neues wird konsequent abgelehnt
  • Dein Kind scheint seinen Hunger nicht zu bemerken – oder snackt ständig
  • Du machst dir Sorgen um die Versorgung deines Kindes

Damit bist du nicht allein. Das hat weder etwas mit „falscher Erziehung“ noch mit „Wählerisch-sein“ zu tun.

Weil Essen bei neurodivergenten Kindern von Wahrnehmung, Körpergefühl, Nervensystem und Alltagsstruktur beeinflusst wird, helfen klassische Ernährungsberatungen oft nicht weiter. Vielmehr fühlen sich viele Betroffene und Eltern oft missverstanden und können mit den gut gemeinten Tipps wenig anfangen.

Es braucht deshalb einen Ansatz, der zum Kind passt und nicht umgekehrt.

Das Coaching

Wir schauen im Coaching gemeinsam, was dein Kind aktuell essen kann, wie Mahlzeiten entspannter werden können und Erweiterung ohne Druck möglich ist. Wir schauen uns auch die Versorgung mit Energie und Nährstoffen an und wie ihr diese mit dem abdecken könnt, was möglich ist.

Ablauf

Das Coaching besteht aus 6 Terminen, in denen wir Schritt für Schritt vorgehen:

  1. Verstehen des Essverhaltens und Entlastung
  2. Sensorik und Einfluss auf das Essen einordnen
  3. Versorgung mit dem, was möglich ist
  4. Den Alltag und Snacks strukturieren
  5. Erweiterung ohne Druck
  6. Nährstoffversorgung, Supplements und langfristige Sicherheit

Zwischen den Terminen arbeiten wir mit kleinen, umsetzbaren Schritten und vermeiden Überforderung.

Was kann sich verändern?

Viele Familien erleben:

  • Weniger Stress am Tisch
  • Mehr Sicherheit im Umgang mit Essen
  • Erste Erweiterungen – ohne Zwang
  • Ein besseres Verständnis für ihr Kind

Essen wird nicht perfekt – aber deutlich einfacher.

Für wen ist das Coaching geeignet?

Das Coaching richtet sich an Eltern von Kindern mit ADHS, Autismus oder ähnlichen Herausforderungen, bei denen Ernährung eingeschränkt ist und zur Belastung wird.

So läuft die Zusammenarbeit ab

2.

Anamnesegespräch

Im nächsten Schritt schauen wir uns eure Situation im Detail an:

  • Aktuelles Essverhalten
  • Gesundheitliche Aspekte
  • Bedarf & Rahmenbedingungen

Kosten: 90 EUR

3.

Coaching

Danach begleite ich euch Schritt für Schritt im Alltag.

  • 6 Termine à 45 Minuten + Handouts

Kosten: 700 EUR

Du musst das nicht alleine lösen.

FAQ

Was ist, wenn mein Kind gar nichts Neues probieren möchte?

Das ist völlig in Ordnung – und tatsächlich sehr häufig. Im Coaching geht es nicht darum, dass dein Kind sofort Neues probieren muss. Wir arbeiten zuerst daran, dass Essen sich sicherer und entspannter anfühlt. Oft entsteht daraus ganz von selbst mehr Offenheit. Ziel ist nicht „Probieren auf Knopfdruck“, sondern eine Grundlage, auf der Veränderung möglich wird.

Muss mein Kind am Coaching teilnehmen?

Nein. Das Coaching richtet sich in erster Linie an dich als Elternteil. Du bekommst Strategien und ein besseres Verständnis für das Essverhalten deines Kindes, die du im Alltag umsetzen kannst. Wenn dein Kind dabei sein möchte, ist das möglich – aber keine Voraussetzung.

Was passiert zwischen den Terminen?

Zwischen den Terminen geht vor allem um kleine, umsetzbare Schritte im Alltag. Du bekommst keine langen Aufgabenlisten, sondern konkrete Ideen, die zu euch passen. Es ist nicht wichtig alles perfekt umzusetzen – sondern Erfahrungen zu sammeln, welche wir uns im nächsten Termin gemeinsam anschauen können.

Ist das Coaching auch für ältere Kinder geeignet?

Ja. Die Inhalte lassen sich gut an das Alter und die Situation anpassen. Bei älteren Kindern oder Jugendlichen beziehen wir – wenn möglich – ihre Perspektive stärker mit ein.

Nach welchem theoretischen Maßstab wird hier gearbeitet?

Ich arbeite mit einer Kombination aus ernährungswissenschaftlichen Grundsätzen (DGE) und aktuellen Erkenntnissen aus der Neurodivergenzforschung. Beim Thema Sensorik orientiere mich stark an der Philosophie Komm!ASS nach Ulrike Funke. Ich bin keine Ergotherapeutin, arbeite aber entlang des Systems der sensorischen Integration.